Organisation & Kosten

Direkter Zugang zum Psychotherapeuten – Krankenkassenfinanzierung

Sie können sich direkt in meiner Praxis melden und benötigen keine Überweisung. Eltern bringen bitte zum ersten Termin die Krankenkassenkarte ihres Kindes mit. Alle Leistungen, die Sie bei mir in Anspruch nehmen, sind Krankenkassenleistungen. Versicherte von privaten Krankenkassen können ebenfalls in meiner Praxis behandelt werden. Bitte erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer privaten Krankenkasse nach den entsprechenden Verfahrensweisen.
Sprechstunde:  Als eigenständiges Angebot biete ich, nach vorheriger telefonischen Vereinbarung, eine psychotherapeutische Sprechstunde (1 -2 Stunden) an. Sie dient der Abklärung, ob der Verdacht auf eine krankheitswertige Störung vorliegt. Bei Verdacht auf eine seelische Krankheit findet im Rahmen der Psychotherapeutischen Sprechstunde eine orientierende diagnostische Abklärung statt.

Vorgespräche: Vor jeder Behandlung  finden bis zu 6 Vorgespräche statt. Diese können Sie mit mir vereinbaren ohne vorherige Rücksprache mit Ihrer Krankenkasse.  Meine Aufgabe ist es, in den Kontakten zu prüfen, ob eine behandlungsbedürftige  seelische Krankheit vorliegt und  mein Behandlungsangebot dazu passt. Darüber hinaus  müssen  alle Beteiligten – die Eltern, die Kinder bzw. der Jugendliche und ich-  feststellen, ob  wir uns eine weitere Zusammenarbeit vorstellen können.  Sind wir uns dessen sicher genug, besteht also die Hoffnung auf ein belastbares Arbeitsbündnis, kann eine Psychotherapie beantragt werden.

Psychotherapie ist grundsätzlich eine Antragsleistung. Die für die Beantragung erforderlichen Unterlagen für die gesetzlichen Krankenkassen erhalten Sie in meiner Praxis.   Die Unterlagen der privaten Krankenkassen bekommen Sie direkt von Ihrer Versicherung.
Wir können entweder eine Kurzzeittherapie beantragen. Sie umfasst bis zu 25 Std. mit den Kindern und  für die begleitende Elternberatung bis zu 6 Std. Diese begleitenden Elterngespräche sind auch bei einer Jugendlichenpsychotherapie möglich, wenn es sinnvoll ist. Oder eine Langzeittherapie wird notwendig.  Diese kann bei Kindern einen Umfang von bis zu 150 Std. und bis zu 37 Std.  für die begleitenden Elterngespräche haben. Bei Jugendlichen sind bis zu 180 Std. möglich, und wenn gewünscht, zusätzlich bis zu 42 Std. für die begleitenden Elterngespräche.

Die Termine mit dem Kind bzw. Jugendlichen sind in der Regel einmal wöchentlich. Die Elterngespräche finden alle 3 bis 4 Wochen statt.